Zur Startseite
Besondre Naturgebiete

Kolding ÅdalDas Kolding Å Tal schneidet sich wie ein blaugrüner Keil von Westen her nach Kolding ein und teilt Kolding in einen nördlichen und südlichen Stadtteil. Die Seiten des Tals sind von vielen kleinen Waldgebieten bedeckt, und auf der Talsohle wechselt das Terrain zwischen feuchten Wiesen, bewirtschafteten Äckern und kleinen Sumpfgebieten ab. Diese Variation der Landschaft führt mit sich, dass das Tierleben im Tal sehr abwechslungsreich ist. Im Sommer können Sie z. B. Fledermäuse erleben, die Insekten jagen und elegant über das Tal hinweg fliegen. Das saubere Wasser des Baches und sein natürlicher Verlauf führen dazu, dass er Zufluchtsort für eine grosse Zahl von Tieren und Pflanzen ist. Das Tal ist wegen der nahen Lage zur Stadtmitte ein sehr populäres Gebiet für Spaziergänge und Fahrradtouren. Der Bach wird auch zum Fahren mit Kanu und Kajak benutzt.
Man kann dem Tal ganz vom Zentrum aus, an der Autobahnbrücke bei Harte vorbei, bis hinaus zu den schwerer zugänglichen Naturschutzgebieten, folgen.
SkamlingsbankenSkamlingsbanken
Das Gebiet bei dem historischen Skamlingsbanken, der sich mit seinen 113 m über dem Meer hoch über die Landschaft erhebt, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Hügel aus können sie die prachtvolle Aussicht über das ganze Gebiet zwischen Kolding und Christiansfeld geniessen. Sie können sogar quer über den kleinen Belt nach Fünen sehen. Die Umgebung lädt zu einer flotten Wanderung von ca. 5 km Länge ein, in einem Gebiet, wo die Eiszeit ihre deutlichen Spuren hinterlassen hat. Sie können der gekennzeichneten Route vom Parkplatz bei Skamlingsbanken aus folgen. Die Route führt an Strand vorbei, also nehmen Sie Badekleidung mit und geniessen Sie ein frisches Bad.
SvanemosenSvanemosen ist 110 ha gross und liegt 6 km Südwest von Kolding bis Vonsild. Das Moor grenzt an den Fovslet Wald.
Svanemosen ist ein Hochmoor. Früher wurde viel Torf abgebaut, und man kann immer noch deutliche Spuren des intensiven Torfabbaus, der während des 2. Weltkriegs stattfand, sehen. Der grosse See in der Mitte des Moors ist z. B. auf Grund des Torfabbaus entstanden.
Das Moor wird von Gebüsch geprägt, das vorzugsweise aus Birken, Erlen oder Kiefern besteht. Teile des Svanemosen sind als unberührter Wald angelegt worden, im Hinblick darauf, zu einem natürlichen Urwald zu werden. Im westlichen Teil des Moors wird ein grosser Teil des Moors von Pflanzen wie Heidekraut, Revling, Tranebeere, Sonnentau und Moos bedeckt. Das Moor ist ein guter Aufenthaltsort für Kriechtiere und Frösche, da hier Nattern, Blindschleichen, Kreutzottern, Eidechsen, Feldeidechsen und spitz- und breitmäulige Frösche im Moor leben. Ausserdem leben hier Iltisse, Marder, Hasen, Füchse, Dachse und Rehe im Svanemosen. Die seltene Kiefermeise ist im Moor gesehen worden
MarielundskovenDer Marielundwald liegt mitten in Kolding. Marielund wurde Kolding 1873 vom damaligen Eigentümer Otto Frederik Kraulund geschenkt, unter der Bedingung, dass das Gebiet immer den Namen Marienlund, nach seiner Frau Marie, tragen sollte. Das Wegesystem des Waldes ermöglicht es, verschiedene Wanderungen im Wald zu unternehmen. Da der Wald zudem öffentlich ist, dürfen Sie sich zu Fuss auch gerne ausserhalb der Wege aufhalten. Hält man sich an die grossen Wege, z. B. Troldhedebanen, ist der Ort auch ein gutes Ausflugsziel für Rollstuhlfahrer.
Am Marielundsee, wo sich die grossen Buchen in der Oberfläche des Sees spiegeln, ist es sehr idyllisch. Am See können Sie verschiedene Entenvögel erleben, und wenn Sie Glück haben, können Sie auch einen Blick auf den Eisvogel, der sich im Gebiet aufhält, erhaschen. Es wird eifrig vom Seeufer aus gefischt und man kann u.a. Hechte und Skrubber fangen. Auf einem kleinen Plateau am See liegt Kolding Naturschule.
ChristineroChristinero
Das ganze Jahr hindurch ist es ein Erlebnis, das Christinero, die kleine, unter Denkmalschutz stehende Anlage südwestlich von Christiansfeld, die der Brüdergemeinde gehört, zu besuchen. Die Anlage ist ein beliebter Ort für Spaziergänger und Fahrradfahrer. Eine weissgemalte Tür führt geradewegs hinein in die kleine, 2 ha grosse Anlage, die von der Kammerherrin Christina Friderica von Holstein, Ende des 18. Jahrhunderts, als romantischer Garten angelegt wurde. Hier hat sie gelebt und wohl ihre besten Stunden erlebt, und auf eigenen Wunsch liegt sie hier begraben. Selbst nannte sie die Anlage „Mine Tanker (meine Gedanken)“, und erst nach ihrem Tod bekam sie den Namen Christinero. In der Anlage gibt es drei wohlerhaltene Gebäude: Das Kochhaus, den Pavillon und die Kapelle. Am dichtesten bei der weissen Tür liegen zwei Teiche, beide mit Springbrunnen. Der kleinste ist 2003 in Stand gesetzt worden. Überall sieht man Andenken an die Zerstörungen des Orkans vom 3. Dezember 1999. Ungefähr 80% der Bepflanzung wurde zerstört, aber wie ein Wunder ist an den Gebäuden nur geringer Schaden entstanden. Jetzt ist der Wald mit Hilfe vieler Hände wieder aufgeforstet worden. Ganz von Anfang an sind seltene Bäume gepflanzt worden und diesen Plan hat man weitergeführt.
Hejlsminde NorHejlsminde Nor (Hejlsminde Haff)
Hejlsminde Nor liegt hinunter zum kleinen Belt in der nordöstlichen Ecke von Sønderjyllands Amt. Der schmale Auslauf bei Hejlsminde Havn bewirkt, dass das Wasser relativ brackig ist, gemischt, wie es ist, aus Wasser vom Belt und den zwei Wasserläufen, Aller Å und Kærmølle Å, die aus Westen in das Haff münden. Im Haff und der Bucht ist der Wasserstand sehr niedrig, und wenn Wind und Gezeitenstrom die Kräfte bündeln, können grosse Sand- und Schlammbänke entstehen – besonders westlich vom Hafen.

Das Haff in Hejlsminde hat den Status eines Wildreservats, das auch einen Teil der Hejlsmindebugt östlich des Hafens umfasst.
Das Haff har grossen Wert für viele Zugvögel und deshalb hat Skov- og Naturstyrelsen auch gewünscht, es als Reservat zu erhalten. Zuerst kommen die Wattvögel, wie z. B. Viben und Hjejle, und danach kommen Schwimmenten und später Tauchenten. Im Winter kann man sowohl Bergenten, Grauenten, Schreienten, Pfeifenenten, Trollenten, Graugänse und Knopfschwäne erleben. In kleineren Schwärmen trifft man auch Singschwäne, Reiher, Ryler und mehrere Entenarten inklusive dem grossen Schalenschlucker.
Auf der Nordseite des Haffs kann man auf einem Naturweg gehen, der einer alten Eisenbahnspur vom Hafen zur Hjejls Kirche folgt. Hier liegen ein paar kleine Seen, wo das Wasser auch leicht brackig ist. Die Seen mit dem umgebenden Tal und Schilfwald kann man vom Naturweg aus leicht überblicken.
DonssøerneAls das El-kraftwerk in Harte im Jahre 1917-29 gebaut wurde, schüttete man Dämme auf, um eine ausreichende Wassermenge und Gefälle genug zu erhalten, um die Turbinen im Hartewerk anzutreiben. Dadurch wurden die drei grossen Seen bei Dons geschaffen, nämlich Dons Nørresø (Nordsee), Dons Søndersø (Südsee) und Stallerup Sø (Stallerup See).

Durch das Anheben des Wasserstands in den Donsseen wurde ein neuer Lebensraum für ein reiches Vogelleben geschaffen. In den seichten Seen findet man die farbenprächtigen Enten Krikente, Grauente und Löffelente. Auf der Insel mitten im Nørresø befindet sich eine grössere Lachmöwenkolonie. Hier nisten auch Tafelente und Trollente, die von dem aggressiven Verhalten der Lachmöwen, Raubvögeln gegenüber, profitieren.
Im Schutz des Schilfs baut der Haubentaucher sein Nest. Die Haubentaucher halten sich auf der Jagd nach Futter die meiste Zeit des Jahres draussen auf der offenen Wasserfläche auf. Aus dem Schilf am Seeufer kann man mehrere Singvögel hören, und an einem Frühjahrsabend kann man Glück haben und den melodischen Gesang der Nachtigall hören. Auf den abgegrasten Hängen an den Seen entlang halten sich kleinere Gruppen von Graugänsen auf. Der seltene Fischreiher ist auch mehrere Male bei den Seen gesehen worden.

Die Seen sind eines der wichtigen Feuchtigkeitsgebiete des Amts Vejle und ein populärer Ort für Angler. Die Seen können auch ein ausgezeichnetes Ziel für eine Fahrradtour an der Troldhedebanen entlang sein, wo man von der Dybvadbrücke hinaus zu den gemütlichen Wegen bei den Donssseen radeln kann.
Aller MølledamDer Aller Mølledam hat schon vor dem Jahre 1500 existiert. Die Mühle gehörte damals dem König. 1991 brannte die Mühle ab und wurde danach wieder aufgebaut. Von 1983 – 88 wurde das Renaturierungsprojekt für die Taps Å bei der Aller Mühle durchgeführt.
Das Ziel des Projekts war es, den alten Mühlenteich wieder entstehen zu lassen, der auf Grund von Auffüllung, Versandung und Zuwachsen verschwunden war, und eine Fischpassage bei den 2 m hohen Sperren an der Mühle zu schaffen. Dadurch kann z. B. der Lachs wieder zu den grossen Laichplätzen, die es in den oberen Teilen des Bachsystems gibt, gelangen.


Vandretur ved Dons Søerne

Nyd naturen!

Kolding Ådal


 

Visit Kolding Akseltorv 8 6000 Kolding Tlf.: +45 76 33 21 00 Fax.: +4576332120 KONTAKT