Harte Wald Man hat bei der Aufforstung vom Harte Wald die Chance gehabt, nach allen Regeln der Kunst zu pflanzen, weshalb im Wald viele verschiedene Bäume und Büsche gepflanzt worden sind.
Die Zusammensetzung führt mit sich, dass der Wald widerstandsfähiger gegenüber Sturmschäden und Krankheiten wird. Er ist deshalb ein stabileres Ökosystem. Die Vielfalt in der Pflanzenauswahl macht auch, dass der Wald spannender zum Aufenthalt wird.
Auf Grund des sandigen Erdbodens sind auf 50 % des Areals Nadelbäume gepflanzt worden (Fichte, Sitkatanne, Edeltanne, Douglastanne und Lärche). Auf dem übrigen Areal sind verschiedene Laubbäume gepflanzt: Eiche, Buche, Birke, Linde, Ahorn und Vogelkirsche. Grosse Areale sind mit Wintereiche bepflanzt, da diese in der sandigen Erde gut gedeihen.
Am Waldrand sind breite und starke Waldsäume mit verschiedenen Laubbäumen und Büschen angelegt worden. Die grosse Vielfalt in der Höhe und der Laubdichte macht, dass der Waldsaum Windschatten schafft und das Klima im Waldinnern verbessert. Es wurden einheimische, blühende und beerentragende Arten wie Dornbusch, Holunder, Hagebutte, Brombeere, Caprifolie, Eberesche, Apfelbaum, Haselnuss, Ginster, „Tørst“, Schleedorn, „Spidsløn“ und viele andere. Da die Waldsäume aus so vielen Baum- und Buscharten bestehen, sind sie wichtige Lebensräume für viele verschiedene Tiere und Pflanzen.
Marielund
Marielund, das der Stadtmitte am nächsten liegt, ist an 1873 der Stadt Kolding, vom damaligen Eigentümer Otto Frederik Kraulund, geschenkt worden, unter der Bedingung, dass das Gebiet immer den Namen Marielund, nach seiner Frau Marie, tragen soll. In Marielund liegen die Marielundseen, die durch Aufstauen geschaffen worden sind, und die als Mühlenteich, für die, nun niedergelegte, Mühle, Skovmøllen (Waldmühle), gedient hatten.
An den Seen, wo sich grosse Buchen in der Wasseroberfläche spiegeln, ist es sehr idyllisch. Am See kann man einige verschiedene Entenvögel erleben, und wenn man Glück hat, kann man auch einen Blick auf den Eisvogel erhaschen, der sich im Gebiet aufhält. Von den Ufern der Seen wird eifrig geangelt, und es können unter anderem Hechte und Flundern gefangen werden. Auf einem kleinen Plateau beim See liegt die Kolding Naturschule.
Stenderup Wälder Die Stenderup Wälder bestehen hauptsächlich aus Laubwald, besonders dominiert der Buchenwald in verschiedenen Altern. In den Stenderup Wäldern gibt es historische Vorzeitreste, wie z. B. langdysser (Hünengräber) und Wallanlagen aus dem Mittelalter.
Ein Luchs in den Stenderup Wäldern?
Die Stenderup Wälder wurden landesweit bekannt, als Ende 1997 plötzlich die Meldung kam, dass ein Luchs in den Wäldern gesehen worden sei. Der Luchs kommt in Dänemark normalerweise nicht vor, aber vielleicht war ja einer aus der Gefangenschaft entwischt. Aber keiner hatte einen Luchs als vermisst gemeldet, weder in Dänemark, noch in Deutschland! Zu Anfang glaubte man, dass es sich um eine grosse rotbraune Katze handelte, welche die Leute gesehen hatten, und dass es streunende Hunde waren, die im Wald Rehe gerissen und davon gefressen hatten. Aber auf Grund der Aussagen von Augenzeugen und der Untersuchung der gerissenen Tiere mit Bisswunden, wurde sogar der Wildkonsulent Bent Junker-Hansen davon überzeugt, dass es ein Luchs sein könnte.
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Svanemosen Svanemosen ist ein Hochmoor. Früher wurde viel Torf abgebaut, und man kann immer noch deutliche Spuren des intensiven Torfabbaus, der während des 2. Weltkriegs stattfand, sehen. Der grosse See in der Mitte des Moors ist z. B. auf Grund des Torfabbaus entstanden.
Das Moor wird von Gebüsch geprägt, das vorzugsweise aus Birken, Erlen oder Kiefern besteht. Teile des Svanemosen sind als unberührter Wald angelegt worden, im Hinblick darauf, zu einem natürlichen Urwald zu werden. Im westlichen Teil des Moors wird ein grosser Teil des Moors von Pflanzen wie Heidekraut, Revling, Tranebeere, Sonnentau und Moos bedeckt.
Wiederherstellung der ursprünglichen Vegetation
Ohne den Einfluss des Menschen würden Bäume und Büsche das Heidekraut mit der Zeit verdrängen, und das Moor würde ganz von Gebüsch bedeckt werden. Das will man gerne verhindern, also wurde Mitte der 1980’er Jahre eine grössere Restaurierung des Hochmoors angefangen. Grosse Flächen wurden von Gewächsen, wie z. B. Birke, zusammen mit Berg- und Waldkiefer, gerodet, und man hat stellenweise versucht, den Wasserstand zu heben, um das Hochmoor wiederherzustellen mit all seiner charakteristischen Torfmoorvegetation.
Das Moor ist ein guter Aufenthaltsort für Kriechtiere und Frösche, da hier Nattern, Blindschleichen, Kreutzottern, Eidechsen, Feldeidechsen und spitz- und breitmäulige Frösche im Moor leben. Ausserdem leben hier Iltisse, Marder, Hasen, Füchse, Dachse und Rehe im Svanemosen. Die seltene Kiefernmeise ist im Moor gesehen worden.