Wir sammeln uns beim Brunnen am Kircheplatz Auf der Stadtwanderung in Christiansfeld folgen wir den geraden Strassen und den schönen Gebäuden.
Wir werden u. a. die Kirche der Brüdergemeinde und den Kirchhof Gudsageren (Gottesacker) besuchen, wo es ein ganz spezielles Erlebnis ist, auf den rechtwinkligen Wegen zu gehen, die von Linden gesäumt werden.
Christiansfeld ist eine sonderbare Stadt
Die Stadt wurde vor 230 Jahren von den Herrnhutern als Hauptquartier für die Brüdergemeinden in Dänemark geplant und gebaut und nach König Christian VII. benannt.
Architektonisch sieht man in Dänemark nichts, was Christiansfeld gleicht. Eine strenge und harmonische Architektur bildet den Rahmen für einen ruhigen und grünen Stadtraum. Mit seinem geraden Strassen und schönen Gebäuden und dem einmaligen und schönen Kirchplatz ist Christiansfeld ein architektonisches Kleinod.
Die Kirche der Brüdergemeinde Die Kirche wird durch Schlichtheit geprägt. Der grosse Raum (Salen, der Saal) ist Dänemarks grösster Kirchensaal ohne tragende Säulen und kann ca. tausend Personen fassen.
Die Ausschmückung ist sehr einfach: Der grosse Raum ist ganz in weiss gehalten, ohne Altar, Taufbecken und Bilder. Der einzige Schmuck besteht aus den alten handgeschmiedeten Kronleuchtern von 1776. Der Holzfussboden ist unbehandelt und mit Sand bestreut. Es gibt keine Kanzel, aber einen Liturgietisch.
Der Friedhof Gudsageren (Gottesacker)
Der Friedhof der Brüdergemeinde ist in Kreuzform angelegt, mit breiten rechtwinkligen Wegen, die von Linden gesäumt werden. Es gibt keine Familiengrabstätten: Die Schwestern ruhen links und die Brüder rechts – genau wir die Gemeinde in der Kirche sitzt. Die Gräber sind alle gleich, als Symbol dafür, dass nach dem Tod alle gleich sind.
Sie können geführte Touren in Christiansfeld bestellen über:
Visit Christiansfeld
Kongensgade 9
6070 Christiansfeld
Tlf.: 74 56 16 30
Fax: 74 56 32 18
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